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Molde auf eigene Faust: Hafen, Stadt, Atlantikstraße & Varden

222 Berggipfel über dem Fjord, blühende Rosengärten und eine spektakuläre Küstenstraße: Molde gehört zu den landschaftlich reizvollsten Kreuzfahrthäfen an Norwegens Westküste. Der Ort selbst lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Die größten Naturhighlights warten allerdings außerhalb der Innenstadt. Dieser Guide zeigt dir, was sich rund um den Kreuzfahrthafen Molde lohnt, wie du zum Aussichtspunkt Varden […]

Molde auf eigene Faust: Hafen, Stadt, Atlantikstraße & Varden

222 Berggipfel über dem Fjord, blühende Rosengärten und eine spektakuläre Küstenstraße: Molde gehört zu den landschaftlich reizvollsten Kreuzfahrthäfen an Norwegens Westküste.

Der Ort selbst lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Die größten Naturhighlights warten allerdings außerhalb der Innenstadt. Dieser Guide zeigt dir, was sich rund um den Kreuzfahrthafen Molde lohnt, wie du zum Aussichtspunkt Varden gelangst und wann ein Ausflug zur Atlantikstraße die bessere Wahl ist.

Molde für Kreuzfahrtgäste auf einen Blick

  • Liegeplatz: zentrale Hafenanlagen, häufig Storkaia oder Tindekaia
  • Innenstadt: normalerweise direkt zu Fuß erreichbar
  • Highlight: Aussichtspunkt Varden auf 407 Metern
  • Auf eigene Faust: Stadtzentrum, Varden und Romsdalsmuseum
  • Großer Ausflug: Atlantikstraße mit ihren acht Brücken
  • Mietwagen: interessant für individuelle Küsten- und Panoramafahrten

Kreuzfahrthafen Molde: Liegeplatz und Transfer

Molde liegt am Nordufer des Romsdalsfjords und besitzt zentral gelegene Hafenanlagen. Kreuzfahrtschiffe nutzen unter anderem Storkaia und Tindekaia.

Vom zentralen Hafenbereich erreichst du die Einkaufsstraße Storgata, den Marktplatz und die Kathedrale innerhalb weniger Gehminuten.

Für einen Stadtbesuch benötigst du deshalb normalerweise weder einen Shuttlebus noch einen Mietwagen.

Anders sieht es aus, wenn du zum Varden fahren oder die Atlantikstraße besuchen möchtest. Dafür solltest du ausreichend Zeit und einen passenden Transport einplanen.

Kreuzfahrtklar-Tipp: Überprüfe den tatsächlichen Liegeplatz und die Alle-an-Bord-Zeit. Besonders bei längeren Ausflügen zur Atlantikstraße solltest du genügend Rückkehrpuffer einplanen.

Varden: Der berühmte Aussichtspunkt über Molde

Der Varden ist das wichtigste Naturhighlight direkt oberhalb der Stadt. Der Aussichtspunkt liegt auf rund 407 Metern.

Von dort siehst du den Romsdalsfjord, die vorgelagerten Inseln und das berühmte Moldepanorama. Bei guter Sicht lassen sich über 200 Berggipfel erkennen. Traditionell wird von 222 Gipfeln gesprochen.

Zu Fuß zum Varden wandern

Besonders schön ist der Wanderweg Grønn korridor, der vom Stadtzentrum durch Parks und Waldgebiete hinauf zum Aussichtspunkt führt.

Unterwegs kommst du unter anderem am Reknespark und beim Romsdalsmuseum vorbei.

Für den Aufstieg solltest du ungefähr 60 bis 90 Minuten einplanen, abhängig vom Tempo. Der Rückweg ist schneller, dennoch solltest du für die gesamte Wanderung ausreichend Zeit reservieren.

Mit dem Taxi zum Varden

Du kannst den Aussichtspunkt alternativ über die Straße mit dem Taxi erreichen. Die Fahrt vom Zentrum dauert ungefähr zehn Minuten.

Das ist besonders praktisch, wenn du die Aussicht genießen möchtest, ohne die gesamte Strecke bergauf zu laufen.

Mein Fototipp: Bei klarer Sicht würde ich Varden möglichst früh besuchen. Später können sich Wolken über den Bergen bilden. Besonders reizvoll ist der Blick mit deinem Kreuzfahrtschiff vor der Kulisse des Fjords.

Molde auf eigene Faust: Rosenstadt und Sehenswürdigkeiten

Molde trägt den Beinamen Rosenstadt. Durch das vergleichsweise milde Küstenklima wachsen hier zahlreiche Rosen, die besonders im Sommer das Stadtbild prägen.

Kathedrale und Rathaus

Die Molde Domkirke wurde 1957 fertiggestellt. Ihr frei stehender Glockenturm gehört zu den markanten Gebäuden des Stadtzentrums.

In der Nähe befindet sich das Rathaus mit einem Dachgarten, der für seine Rosen bekannt ist. Die Blütezeit hängt natürlich von der Jahreszeit ab.

Hafenpromenade und Scandic Seilet

Für einen entspannten Spaziergang lohnt sich auch die Uferpromenade entlang des Fjords.

Besonders auffällig ist das Scandic Seilet, dessen Architektur an ein großes Segel erinnert. Direkt daneben liegt das Aker-Stadion, die Heimspielstätte von Molde FK.

Romsdalsmuseum: Geschichte zwischen historischen Holzhäusern

Das Romsdalsmuseet liegt nur ungefähr zehn Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt.

Im Freilichtmuseum stehen zahlreiche historische Gebäude aus der Region Romsdal, darunter alte Bauernhäuser und traditionelle Holzbauten.

Das moderne Besucherzentrum Krona zeigt Ausstellungen zur Kultur und Geschichte der Region. Dazu gehören auch ein Café und ein Museumsshop.

Der frei zugängliche Museumsgarten und die Innenräume haben unterschiedliche Zugangsregelungen. Für Ausstellungen und geöffnete historische Gebäude können Eintrittspreise anfallen.

Öffnungszeiten 2026: Das Freilichtmuseum war regulär vom 22. Juni bis 16. August geöffnet. An Kreuzfahrttagen gibt es teilweise zusätzliche Öffnungen. Prüfe deshalb die Angaben auf der offiziellen Museumswebsite .

Atlantikstraße: Einer der spektakulärsten Roadtrips Norwegens

Die Atlanterhavsveien, auf Deutsch Atlantikstraße, gehört zu den bekanntesten Panoramastraßen Norwegens.

Über rund 8,3 Kilometer verbindet sie kleine Inseln und Schären mit insgesamt acht Brücken.

Das berühmteste Fotomotiv ist die geschwungene Storseisundbrua, die aus bestimmten Perspektiven scheinbar direkt ins Meer führt.

Von Molde benötigst du ungefähr eine Stunde pro Richtung, je nach Verkehr und Fahrtroute. Für einen Ausflug mit mehreren Fotostopps solltest du insgesamt mindestens drei bis vier Stunden einplanen.

Geheimtipp: Rundweg auf Eldhusøya

Besonders lohnenswert ist ein Halt auf Eldhusøya. Ein angelegter Rundweg führt durch die felsige Küstenlandschaft und bietet schöne Ausblicke auf das Meer und die Brücken.

Bei starkem Wind und hohen Wellen wirkt die Landschaft besonders dramatisch. Achte dann aber unbedingt auf sichere Wege und Abstände zur Brandung.

Atlantikstraße mit Bus oder Mietwagen?

Die regionale Busverbindung zwischen Molde und Kristiansund führt ebenfalls über die Atlantikstraße.

Allerdings hält dieser Linienbus nicht an den wichtigen Aussichtspunkten für Fotopausen.

Für einen richtigen Landschaftsausflug ist daher eine organisierte Tour oder ein Mietwagen deutlich praktischer.

Trollstigen: Lohnt sich der Ausflug ab Molde?

Die berühmte Serpentinenstraße Trollstigen ist ein weiteres spektakuläres Ziel in der Region.

Sie liegt allerdings deutlich weiter von Molde entfernt als der Aussichtspunkt Varden. Organisierte Ausflüge dauern häufig sechs Stunden oder länger.

Außerdem ist die Bergstraße saisonabhängig geöffnet. Nach früheren Felsstürzen können wetter- und sicherheitsbedingte Sperrungen weiterhin auftreten.

Meine Empfehlung: Wenn dein Kreuzfahrtschiff auch Åndalsnes anläuft, würde ich Trollstigen möglichst von dort besuchen. Für Molde würde ich eher die Atlantikstraße oder Varden priorisieren.

Hjertøya: Eine ruhige Alternative für Naturfans

Du möchtest lieber einen ruhigeren Tag auf einer kleinen Insel verbringen? Dann ist Hjertøya eine interessante Alternative.

Die Insel liegt nur ungefähr zehn Bootsminuten von Molde entfernt. Im Sommer gibt es eine saisonale Bootsverbindung.

Auf Hjertøya findest du Wanderwege, kleine Buchten und ein Fischereimuseum zur traditionellen Küstenkultur der Region.

Die Bootsfahrten und Museumsführungen sind saisonabhängig. Für einen Kreuzfahrtstopp solltest du insbesondere die letzte Rückfahrt nach Molde prüfen.

Molde an einem Tag: Meine Empfehlungen

Für Molde würde ich mich zwischen einem Stadttag mit Aussichtspunkt und einem größeren Landschaftsausflug entscheiden.

  • Variante 1 – Molde und Varden: Vom Schiff ins Zentrum, zum Aussichtspunkt Varden wandern oder fahren, anschließend Romsdalsmuseum und Hafenpromenade besuchen.
  • Variante 2 – Atlantikstraße: Eine organisierte Panoramafahrt mit Fotostopps unternehmen und nach der Rückkehr noch etwas durch Molde spazieren.
  • Variante 3 – Natur und Ruhe: Bei passenden saisonalen Bootsverbindungen nach Hjertøya fahren und dort die Küstenlandschaft erkunden.

Für einen ersten Besuch mit guter Sicht ist Varden mein Favorit. Wer gerne spektakuläre Küstenstraßen fotografiert, sollte stattdessen die Atlantikstraße wählen.

Molde-Landausflüge: Auf eigene Faust oder organisiert?

Die Innenstadt, das Romsdalsmuseum und die Wanderung zum Varden kannst du gut individuell erkunden.

Für die Atlantikstraße oder Trollstigen ist ein organisierter Ausflug oft sinnvoller. Besonders wichtig sind passende Fotostopps, die Gesamtdauer und die rechtzeitige Rückkehr zum Schiff.

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Prüfe vor der Buchung die enthaltenen Fotostopps, den Treffpunkt und die Rückkehrzeit zum Kreuzfahrtschiff.

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Achte auf die Verfügbarkeit am Anlauftag, den Startpunkt und die Rückkehrbedingungen.

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Lohnt sich ein Mietwagen in Molde?

Anders als in vielen norwegischen Stadthäfen kann ein Mietwagen in Molde tatsächlich sinnvoll sein.

Wenn du die Atlantikstraße individuell erkunden möchtest, kannst du damit Fotostopps flexibel einlegen und bei gutem Wetter länger an besonders schönen Aussichtspunkten bleiben.

Allerdings solltest du vor einer Buchung prüfen, ob ein Mietwagen am Hafentag tatsächlich verfügbar ist und wie weit die Abholstation vom Kreuzfahrtanleger entfernt liegt.

Für die Stadt und Varden würde ich dagegen keinen Mietwagen buchen. Hier reichen die kurzen Fußwege beziehungsweise ein Taxi vollkommen aus.

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Du möchtest die Atlantikstraße lieber auf eigene Faust entdecken? Vergleiche verfügbare Mietwagen für Molde und die Umgebung. Achte besonders auf den Abholort, die Öffnungszeiten der Station und eine rechtzeitige Rückgabe vor der Schiffsabfahrt.

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Wichtige Tipps für deinen Hafentag in Molde

Varden: Bei guter Sicht möglichst früh hinaufgehen. Die Berggipfel können später in Wolken verschwinden.

Atlantikstraße: Der öffentliche Linienbus ersetzt keine Panoramatour mit mehreren Fotostopps.

Trollstigen: Vor der Buchung unbedingt die aktuelle Straßenöffnung prüfen.

Wetter: An der Küste kann es schnell windig und regnerisch werden. Eine wetterfeste Jacke ist empfehlenswert.

Rückkehr: Die Alle-an-Bord-Zeit hat immer Vorrang. Bei längeren Roadtrips großzügige Zeitreserven einplanen.

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Häufige Fragen zum Kreuzfahrthafen Molde

Kann man vom Kreuzfahrthafen Molde zu Fuß in die Stadt gehen?

Ja. Die zentralen Kreuzfahrtanleger liegen unmittelbar an der Innenstadt. Einkaufsstraßen, Kathedrale und Hafenpromenade sind gut zu Fuß erreichbar.

Wie komme ich zum Aussichtspunkt Varden?

Du kannst über den markierten Wanderweg Grønn korridor hinaufgehen oder mit einem Taxi fahren. Der Aussichtspunkt liegt auf rund 407 Metern.

Lohnt sich die Atlantikstraße bei einem Kreuzfahrtstopp?

Ja, besonders für Landschafts- und Fotofans. Plane ungefähr drei bis vier Stunden oder mehr für Anfahrt, Rückfahrt und Fotostopps ein.

Kann ich Trollstigen von Molde besuchen?

Grundsätzlich ja, wenn dein Schiff ausreichend lange im Hafen liegt. Die Anfahrt ist jedoch deutlich länger und die Straße saisonabhängig geöffnet.

Brauche ich in Molde einen Mietwagen?

Für die Innenstadt nicht. Für einen individuellen Roadtrip zur Atlantikstraße kann ein Mietwagen hingegen sinnvoll sein, wenn Abholung und Rückgabe zum Hafenaufenthalt passen.

Mein Fazit: Molde auf eigene Faust entdecken

Molde bietet eine besonders schöne Kombination aus kleiner Hafenstadt, Fjordlandschaft und spektakulären Panoramastraßen.

Für einen ersten Besuch empfehle ich den Aussichtspunkt Varden mit seinem berühmten Moldepanorama. Anschließend kannst du das Stadtzentrum und das Romsdalsmuseum erkunden.

Wenn du lieber einen größeren Naturausflug unternehmen möchtest, ist die Atlantikstraße meine erste Wahl. Besonders mit mehreren Fotostopps wird daraus ein eindrucksvoller Hafentag.

Weitere Kreuzfahrtziele findest du in unserer Kreuzfahrt-Hafenübersicht .