In Funchal liegen Kreuzfahrtschiffe vor einer Stadt, die sich wie ein Amphitheater vom Meer die grünen Berghänge hinaufzieht. Unten warten historische Gassen, bunte Markthallen und die Uferpromenade. Nur wenige Kilometer darüber beginnen tropische Gärten, steile Täler und die Berglandschaften Madeiras.
Wer Funchal auf eigene Faust erkunden möchte, hat deshalb die Wahl: ein entspannter Stadtbummel, ein Ausflug mit der Seilbahn nach Monte oder eine Fahrt in die Natur. Dieser Guide zeigt dir, welche Ziele sich an einem Kreuzfahrttag wirklich lohnen und wie du sie erreichst.
Funchal für Kreuzfahrtgäste auf einen Blick
- Liegeplatz: Kreuzfahrthafen von Funchal, häufig an der Pontinha-Mole
- Ins Zentrum: je nach Liegeplatz ungefähr 15–35 Minuten zu Fuß
- Direkt in Funchal: Altstadt, Kathedrale, Markthalle und Uferpromenade
- Besonderes Erlebnis: Seilbahn nach Monte, tropischer Garten und Korbschlitten
- Naturhighlights: Pico do Areeiro, Ribeiro Frio und die Berge im Inselinneren
- Weitere Ausflüge: Cabo Girão, Câmara de Lobos, Santana und Porto Moniz
- Mietwagen: empfehlenswert für individuelle Inseltouren, nicht für die Stadt
Kreuzfahrthafen Funchal: Wo legt das Schiff an?
Kreuzfahrtschiffe machen im Porto do Funchal an der Südküste Madeiras fest. Mehrere Liegeplätze befinden sich an der langen Pontinha-Mole, die den Hafen vom offenen Atlantik schützt. Daneben gibt es weitere Anlegemöglichkeiten näher am Stadtgebiet.
Vom äußeren Bereich der Mole führt der Fußweg zunächst am Hafen entlang. Anschließend erreichst du die Uferpromenade und das Zentrum von Funchal. Je nach Liegeplatz solltest du für den Weg in die Innenstadt ungefähr 15 bis 35 Minuten einplanen.
Ein Shuttlebus ist nicht grundsätzlich erforderlich. Manche Reedereien bieten dennoch Transfers an. Ob diese verkehren und ob sie kostenfrei sind, erfährst du an Bord. Bei außergewöhnlicher Hafenbelegung ist auch eine Anlandung mit Tenderbooten möglich.
Kreuzfahrtklar-Tipp: Prüfe deinen genauen Liegeplatz, bevor du einen Ausflug planst. Die zusätzlichen Wege auf der Hafenmole kosten Zeit. Besonders bei frühen Treffpunkten oder einem knappen Rückkehrfenster solltest du sie berücksichtigen.
Funchal zu Fuß: Die schönsten Sehenswürdigkeiten
Für die historische Innenstadt benötigst du keinen Mietwagen. Die wichtigsten Ziele liegen relativ nah beieinander und lassen sich zu einem Spaziergang verbinden. Für einen entspannten Rundgang mit Pausen sind etwa drei bis vier Stunden sinnvoll.
Zona Velha und Rua de Santa Maria
Die Zona Velha ist das historische Viertel im Osten der Innenstadt. Besonders bekannt ist die Rua de Santa Maria mit ihren bunt bemalten Türen. Hinter dem Kunstprojekt „Portas Pintadas“ stehen unterschiedliche Künstler, die zahlreiche Hauseingänge gestaltet haben.
Zwischen den schmalen Gassen findest du kleine Restaurants, Bars und historische Gebäude. Für Fotografen lohnt es sich, die einzelnen Türen und Fassadendetails genauer anzusehen.
Mercado dos Lavradores
Die historische Markthalle von Funchal liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Tropische Früchte, Blumen und regionale Produkte machen den Mercado dos Lavradores zu einem farbenfrohen Zwischenstopp.
Besonders interessant ist der Fischbereich mit dem für Madeira bekannten schwarzen Degenfisch. Beim Kauf von Früchten solltest du allerdings Preise und Mengen vorher klären. Nicht jedes touristische Angebot ist ein Schnäppchen.
Wichtig: Der Markt ist sonntags regulär geschlossen.
Kathedrale Sé und Uferpromenade
Die Kathedrale Sé gehört zu den bedeutendsten historischen Bauwerken Madeiras. Besonders sehenswert ist die reich verzierte Holzdecke im Inneren.
Auf dem Rückweg zum Schiff bietet sich ein Spaziergang entlang der Avenida do Mar an. Von der Promenade hast du einen schönen Blick auf den Hafen und die Kreuzfahrtschiffe.
Mit der Seilbahn nach Monte: Funchals besonderer Ausflug
Wenn du nur einen größeren Ausflug direkt ab Funchal unternehmen möchtest, ist Monte eine ausgezeichnete Wahl. Der höher gelegene Stadtteil verbindet Aussicht, tropische Gärten und die berühmten Korbschlitten.
Die Talstation der Seilbahn Funchal–Monte befindet sich am östlichen Rand der Altstadt, nahe der Uferpromenade. Die Fahrt dauert ungefähr 15 Minuten. Dabei überwindest du rund 560 Höhenmeter und blickst über die Dächer Funchals bis zum Atlantik.
Aktuelle Fahrzeiten, Tickets und mögliche Betriebsunterbrechungen findest du beim offiziellen Seilbahnbetreiber.
Monte Palace Tropical Garden
Nur wenige Schritte von der Bergstation entfernt liegt der Monte Palace Tropical Garden. Der weitläufige Garten ist mit seinen exotischen Pflanzen, Teichen, Wasserfällen und kunstvoll angelegten Wegen eines der schönsten Ziele rund um Funchal.
Neben der üppigen Vegetation findest du japanisch inspirierte Gartenbereiche, Skulpturen und historische Kachelkunst. Die Anlage liegt am Hang, weshalb du für die Besichtigung einige Treppen und Höhenunterschiede einplanen solltest.
Für einen Besuch sind ungefähr 1,5 bis 2,5 Stunden angemessen. Informationen zu Öffnungszeiten und Eintritt gibt es auf der offiziellen Website des Monte Palace.
Korbschlittenfahrt: Ein Erlebnis mit wichtigem Haken
Die traditionellen Carros de Cesto gehören zu den bekanntesten Attraktionen Madeiras. Zwei weiß gekleidete Fahrer steuern dabei einen Korbschlitten auf der asphaltierten Straße bergab.
Die etwa zwei Kilometer lange Fahrt beginnt in Monte und endet nach ungefähr zehn Minuten in Livramento.
Unbedingt beachten: Die Korbschlitten fahren nicht bis ins Zentrum von Funchal. Vom Endpunkt in Livramento benötigst du einen weiteren Rückweg, beispielsweise mit einem Taxi oder einer passenden Busverbindung. Sonntags und an bestimmten Feiertagen finden regulär keine Fahrten statt. Bei schlechtem Wetter kann der Betrieb eingeschränkt werden.
Tickets werden beim Betreiber vor Ort verkauft. Aktuelle Informationen findest du bei Carreiros do Monte.
Meine Empfehlung: Besuche zuerst den tropischen Garten und entscheide anschließend, ob du mit dem Korbschlitten hinunterfahren möchtest. Wer lieber bequem zur Altstadt zurückkehrt, nimmt die Seilbahn in beide Richtungen.
Madeiras Bergwelt: Pico do Areeiro und Ribeiro Frio
So reizvoll Funchal auch ist: Die außergewöhnlichsten Landschaften Madeiras liegen außerhalb der Hauptstadt. Tiefe Täler, schroffe Gebirgskämme und dichte Lorbeerwälder machen das Inselinnere zu einem besonders lohnenden Ausflugsgebiet.
Pico do Areeiro: Aussicht über den Wolken
Der Pico do Areeiro liegt auf 1.818 Metern Höhe und gehört zu den eindrucksvollsten Aussichtszielen Madeiras. Von Funchal erreichst du die Bergregion bei guten Bedingungen in ungefähr 40 bis 50 Minuten mit dem Auto.
Bei klarer Sicht blickst du auf scharfkantige Bergrücken und tiefe Täler. Manchmal liegen die Wolken unterhalb des Aussichtspunkts. Allerdings können Nebel, starker Wind und schlechtes Wetter die Sicht erheblich einschränken.
Du musst nicht gleich eine anspruchsvolle Wanderung unternehmen. Schon ein Besuch der Aussichtspunkte nahe dem Parkplatz kann sich lohnen.
Der berühmte PR1-Wanderweg zum Pico Ruivo ist dagegen kein gewöhnlicher Spaziergang. Seit seiner vollständigen Wiedereröffnung im Mai 2026 gelten besondere Zugangsbedingungen. Ab dem Aussichtspunkt Pedra Rija darf der vollständige Weg nur in Richtung Pico Ruivo begangen werden. Für die Rückkehr ist deshalb eine andere Route und entsprechende Transportplanung notwendig.
Offizielle Wanderwege benötigen eine Reservierung über das SIMplifica-Portal. Prüfe vor deiner Tour den aktuellen Wegestatus und die Zugangsregeln.
Ribeiro Frio und der Aussichtspunkt Balcões
Eine schöne Ergänzung zur Bergtour ist Ribeiro Frio. Hier beginnt die grüne Landschaft des madeirischen Lorbeerwalds.
Besonders beliebt ist der Wanderweg PR11 Vereda dos Balcões. Er führt über etwa 1,5 Kilometer pro Richtung durch den Wald zu einem Aussichtspunkt über dem Tal der Ribeira da Metade.
Bei guter Sicht erkennst du von dort die hohen Gipfel des zentralen Gebirges. Für Hin- und Rückweg mit Fotopausen kannst du ungefähr eine bis anderthalb Stunden einplanen.
Auch für diesen offiziellen Wanderweg müssen die aktuellen Reservierungsbedingungen und mögliche Sperrungen geprüft werden.
Meine Empfehlung für Naturfans: Kombiniere bei ausreichend langer Liegezeit den Pico do Areeiro mit Ribeiro Frio und einem kurzen Spaziergang Richtung Balcões. Diese Route bietet mehr landschaftliche Abwechslung als eine überladene Inselrundfahrt. Bei schlechten Sichtverhältnissen in den Bergen ist ein Küstenausflug oft die bessere Entscheidung.
Cabo Girão und Câmara de Lobos: Ausflug an die Südküste
Westlich von Funchal liegt das Fischerdorf Câmara de Lobos. Bunte Boote, kleine Gassen und die geschützte Bucht machen den Ort zu einem angenehmen Zwischenstopp.
Oberhalb der Küste befindet sich der Cabo Girão Skywalk. Die gläserne Aussichtsplattform liegt an einer ungefähr 580 Meter hohen Steilküste. Besonders eindrucksvoll ist der Blick fast senkrecht auf die Küstenfelder und das Meer.
Für den Aussichtspunkt wird Eintritt erhoben; die geltenden Zugangsbedingungen kannst du über das offizielle Portal SIMplifica prüfen.
Câmara de Lobos und Cabo Girão lassen sich gut zu einem Halbtagesausflug verbinden. Wenn du Madeira lieber ohne lange Fahrten entdecken möchtest, ist diese Kombination eine praktische Alternative zum zentralen Bergland.
Santana und Porto Moniz: Welche weiteren Ziele lohnen sich?
Santana: Berühmte Strohdachhäuser
An der Nordostküste Madeiras liegt Santana mit seinen traditionellen, dreieckigen Häusern und den auffälligen Strohdächern. Die Casas de Santana sind ein bekanntes Fotomotiv.
Der eigentliche Ortsbesuch dauert nicht besonders lange. Santana lohnt sich deshalb vor allem als Zwischenstopp einer größeren Nordostroute, beispielsweise in Kombination mit Ribeiro Frio und weiteren Aussichtspunkten.
Porto Moniz: Vulkanische Naturpools
Ganz im Nordwesten Madeiras befinden sich die Naturschwimmbecken von Porto Moniz. Zwischen dunklem Vulkangestein wird das Wasser der Becken regelmäßig vom Atlantik erneuert.
Die Anfahrt von Funchal dauert ungefähr eine bis anderthalb Stunden pro Richtung. Bei einem normalen Kreuzfahrtstopp solltest du Porto Moniz deshalb nur als bewusst geplanten Hauptausflug wählen.
Das Schwimmen hängt von den Meeresbedingungen ab. Auch ohne Badebesuch ist die zerklüftete Küstenlandschaft sehenswert. Für eine kurze Liegezeit würde ich jedoch eher Monte oder eine kompakte Bergtour bevorzugen.
Funchal und Madeira mit öffentlichen Verkehrsmitteln
In Funchal kannst du viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen. Für Monte und andere höher gelegene Stadtteile stehen öffentliche Busse zur Verfügung.
Zum Monte Palace Tropical Garden führen unter anderem die Buslinien 20, 21, 22 und 48. Für die Anfahrt bietet sich alternativ die Seilbahn an.
Überregionale Busverbindungen erschließen auch andere Teile Madeiras. Für eine individuell geplante Inseltour mit mehreren Aussichtspunkten sind sie allerdings häufig unpraktisch. Abfahrten, Umstiege und der Rückweg zum Schiff müssen genau zusammenpassen.
Fahrpläne und Verbindungen findest du beim regionalen Verkehrsnetz SIGA Madeira.
Funchal an einem Tag: Drei sinnvolle Möglichkeiten
- Variante 1 – Funchal und Monte: Altstadt, Seilbahn, Monte Palace Tropical Garden und optional Korbschlitten. Ohne Mietwagen möglich. Für den ersten Besuch besonders empfehlenswert.
- Variante 2 – Madeiras Bergwelt: Pico do Areeiro, Ribeiro Frio und bei passenden Bedingungen ein Spaziergang zum Aussichtspunkt Balcões. Mit Mietwagen oder organisiertem Ausflug.
- Variante 3 – Südküste: Câmara de Lobos, Cabo Girão und anschließend Zeit für Funchal. Eine gute Wahl bei kürzerer Liegezeit oder ungünstigem Bergwetter.
Versuche nicht, Monte, den Pico do Areeiro und die gesamte Insel an einem Tag abzuhaken. Schon wegen der kurvigen Bergstraßen, möglicher Wartezeiten und wechselnder Wetterbedingungen ist eine klare Entscheidung meist sinnvoller.
Landausflüge auf Madeira ab Funchal vergleichen
Für Monte benötigst du normalerweise keinen organisierten Ausflug. Bei Landschaftstouren zu abgelegenen Aussichtspunkten, geführten Levada-Wanderungen oder längeren Inselrundfahrten können geführte Angebote dagegen sehr praktisch sein.
Prüfe immer den genauen Treffpunkt, die Dauer, enthaltene Transfers und die rechtzeitige Rückkehr zum Schiff.
GetYourGuide: Funchal & Madeira
Vergleiche geführte Inselrundfahrten, Naturausflüge, Bootstouren und weitere Aktivitäten auf Madeira.
Achte auf den tatsächlichen Startpunkt und darauf, ob ein Transfer ab Kreuzfahrthafen angeboten wird.
Madeira-Ausflüge ansehenMeine Landausflüge: Madeira
Entdecke Ausflugsangebote für Kreuzfahrtgäste ab Funchal, darunter Inselrundfahrten und Naturerlebnisse.
Wähle deinen Anlauftag und prüfe die verfügbaren Touren und Leistungen.
Madeira-Landausflüge vergleichenAffiliate-Hinweis: Bei provisionsfähigen Buchungen über diese Links können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Lohnt sich ein Mietwagen auf Madeira?
Für Funchal und Monte brauchst du keinen Mietwagen. Für eine selbst geplante Landschaftstour durch Madeira ist er dagegen eine gute Wahl.
Mit einem Auto kannst du den Pico do Areeiro, abgelegene Aussichtspunkte und kleinere Orte flexibel erreichen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn du deine Route abhängig vom Wetter ändern möchtest.
Allerdings solltest du Madeiras Straßen nicht unterschätzen. Außerhalb der Hauptverbindungen erwarten dich teilweise steile Anstiege, enge Kurven und schmale Straßen. Für ungeübte Fahrer kann eine organisierte Tour entspannter sein.
Mietwagen am Kreuzfahrthafen Funchal
Achte bei der Buchung besonders auf den tatsächlichen Abholort. Nicht jede Autovermietung bietet die Fahrzeugübergabe direkt am Kreuzfahrtterminal an.
Prüfe deshalb vorab, ob du das Fahrzeug zu Fuß erreichst, ein Transfer notwendig ist oder eine Abholung vereinbart werden kann. Auch Rückgabezeiten, Versicherung und Kaution sollten zu deiner Liegezeit passen.
Mietwagen auf Madeira vergleichen
Du möchtest Madeiras Berglandschaft, Aussichtspunkte und Küstenorte unabhängig entdecken? Vergleiche Mietwagenangebote für Funchal und achte auf einen passenden Abholort sowie ausreichende Zeit für die Rückgabe.
Mietwagen bei CHECK24 vergleichenBei einer provisionsfähigen Buchung können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Wichtige Tipps für deinen Kreuzfahrttag auf Madeira
Wetter: In Funchal kann die Sonne scheinen, während die Berge in dichten Wolken liegen. Prüfe das Wetter gezielt für deine Ausflugsregion und nicht nur für die Hauptstadt.
Seilbahn und Korbschlitten: An Tagen mit mehreren Kreuzfahrtschiffen können Wartezeiten entstehen. Plane den Rückweg von Monte beziehungsweise Livramento rechtzeitig.
Wanderungen: Für offizielle PR-Wanderwege gelten Reservierungspflichten. Kontrolliere zusätzlich mögliche Sperrungen und Wetterwarnungen.
Autofahrten: Kurze Entfernungen bedeuten auf Madeira nicht automatisch kurze Fahrzeiten. Rechne bei Bergtouren mit langsamerem Verkehr und Fotostopps.
Rückkehr: Plane bei individuellen Inselausflügen ausreichend Sicherheitspuffer vor der Alle-an-Bord-Zeit ein.
Mein persönlicher Gamechanger für jeden Landgang
Ein kleines Teil, das ich bei wirklich jedem Landgang dabeihabe. Gerade auf längeren Ausflügen möchte ich darauf nicht mehr verzichten. Für mich gehört es mittlerweile zur absoluten Grundausstattung.
Meinen Gamechanger bei Amazon ansehenAls Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Häufige Fragen zum Kreuzfahrthafen Funchal
Kann man vom Kreuzfahrthafen Funchal zu Fuß in die Stadt gehen?
Ja. Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum normalerweise in etwa 15 bis 35 Minuten zu Fuß. Bei einem äußeren Liegeplatz auf der Pontinha-Mole ist der Weg entsprechend länger.
Wie kommt man vom Kreuzfahrthafen zur Seilbahn?
Die Talstation liegt am östlichen Rand der Altstadt. Du erreichst sie vom Hafen zu Fuß, wobei die Entfernung vom genauen Liegeplatz abhängt.
Kann man Monte ohne organisierten Ausflug besuchen?
Ja. Die Seilbahn und öffentliche Busse verbinden Funchal mit Monte. Den Monte Palace Tropical Garden kannst du anschließend individuell besichtigen.
Fahren die Korbschlitten bis zum Hafen?
Nein. Die Korbschlittenfahrt endet in Livramento, nicht im Stadtzentrum oder am Kreuzfahrthafen. Von dort musst du deine Rückfahrt selbst organisieren.
Kann man den Pico do Areeiro während eines Kreuzfahrtstopps besuchen?
Ja. Bei passenden Wetterbedingungen ist ein Besuch des Aussichtspunkts gut möglich. Für die anspruchsvolle PR1-Wanderung zum Pico Ruivo benötigst du dagegen deutlich mehr Zeit, eine Reservierung und eine gesonderte Rücktransportplanung.
Brauche ich einen Mietwagen auf Madeira?
Für die Sehenswürdigkeiten von Funchal und Monte nicht. Wenn du mehrere entfernte Aussichtspunkte und Naturziele individuell besuchen möchtest, kann ein Mietwagen sehr hilfreich sein.
Mein Fazit: Funchal auf eigene Faust
Funchal ist ein Kreuzfahrthafen, in dem sich auch ohne gebuchten Ausflug viel erleben lässt. Besonders die Kombination aus historischer Altstadt, Seilbahn und Monte Palace Tropical Garden eignet sich hervorragend für einen ersten Besuch.
Wer Madeira vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Landschaften besuchen möchte, sollte die Zeit dagegen für eine gezielte Tour zum Pico do Areeiro und nach Ribeiro Frio nutzen.
Entscheidend ist, nicht zu viele Ziele miteinander zu verbinden. Madeiras Berge und Küsten verdienen mehr als einen kurzen Fotostopp zwischen zwei langen Autofahrten.
Weitere Kreuzfahrtziele findest du in unserer Kreuzfahrt-Hafenübersicht.

